Nur zum internen Gebrauch ...

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Freitag, 28. März 2014

Fremdbestimmte Selbststeuerung


Wer sich fragt, wie Manager der Deutschen Bahn AG denken und lenken, findet hier eine Antwort:
Fremdbestimmte Selbststeuerung -
Paradoxien neuer Managementmethoden am Beispiel der DB AG

Donnerstag, 27. März 2014

Personaleinsparungen bis der Arzt kommt

Personalengpässe bei der Bahn [ ZDF Frontal21 ]

video

Doch allein die Feststellung bringt uns keinen Millimeter weiter! 
Eine Schadensersatzklage eines Reisenden, der den betroffenen Lokführer noch tiefer in die Sch... zieht, ob wohl dieser seine Arbeit nur nach den Vorschriften des Managements gemacht hat, hilft keinem wirklich und bewahrt keinen Reisenden, gerade wenn er die Warnsignale am Zug missachtet, vor einem ähnlichen, oder noch schlimmeren Unfall.
ZAT (Zugabfertigung durch Triebfahrzeugführer) gehört verboten und abgeschafft! Zum Schutz der Reisenden und zum Schutz der ca. 1000 Berliner S-Bahn Lokführer vor weiteren Strafanzeigen!

Freitag, 21. März 2014

GDL – Tarifabschluss ohne jede Legitimität

Unter Missachtung der Beschlüsse der GDL Generalversammlung und GDL Mitgliederbasis, schlossen Verhandlungsführer der GDL mit der Deutschen Bahn AG am 20.03.2014 einen völlig unzureichenden Tarifvertrag zu einer nur oberflächlichen Absicherung untauglicher Lokführer ab. Ein Tarifvertrag der nur im Ansatz und sehr eng begrenzt die Regelungen und Forderungen des Zukunftstarifvertrages beinhalten. > Tarifvertrag über die besonderen Bedingungen bei Verlust der Fahrdiensttauglichkeit <
 In diesem Tarifvertrag geht es nach ersten Informationen wohl nur um eine Absicherung der Fahrdiensttauglichkeit, die auf Arbeitsunfällen und Suizide zurückzuführen sind. Eine Absicherung vor Untauglichkeit aufgrund der ständig zunehmenden Arbeitsbelastungen, die sich in vielfältiger Art und Weise darstellt, sieht dieser Tarifvertrag offensichtlich nicht vor.
 Dafür sieht dieser Tarifvertrag die “Möglichkeit“ vor, das Unternehmen Zukunft mit einer Abfindung zu verlassen, um sich dann neu zu orientieren. Was auch immer damit gemeint ist, der Arbeitgeber kauft sich so von seiner Verantwortung gegenüber den Beschäftigten der Deutschen Bahn AG frei. Denn für nicht jeden von uns wird eine Abfindung ausreichen, um sich damit ins Rentenalter zu retten.
 Alle anderen Beschäftigten sollen mit diesem Tarifvertrag eine weitere “Möglichkeit“ erhalten. Und zwar, einen vom Arbeitgeber angebotenen Arbeitsplatz anzunehmen. Wo dieser dann liegt, ist jedoch nur für untauglich-traumatisierte Lokführer über einen Zeitraum von 24 Monaten geregelt. Dann kann es auch für diese Lokführer bundesweit auf Reisen gehen. 

GDL Demografie-Tarifvertrag 

 Die GDL Vertreter und Verhandlungsführer nannten es noch auf ihrer Jubelveranstaltung am 26.02.2014 in Göttingen “Landverschickung“, die es mit ihnen nicht geben wird. Da es diese Landverschickung nun doch gibt, gibt es dann diese GDL Funktionäre jetzt nicht mehr? Genau die Funktionäre, die immer wieder laut den unzumutbaren Demografie-Tarifvertrag der EVG verteufelten, der jetzt auch für die Lokführer der GDL zur Anwendung kommen soll. 
 Ohne entsprechende Eigenregelungen, die es mit den einzig legitimierten Forderungen der GDL in Form des Zukunftstarifvertrags gibt, gelten nun auch Tarifverträge der EVG für die Lokführer der GDL und auch zukünftig für alle Zugbegleiter der DB. Was sollen wir nun von einem Tarifabschluss selbstherrlicher und diktatorisch agierender GDL Vertreter halten? Einem Tarifvertrag, der nicht von der GDL Mitgliederbasis legitimiert wurde und werden wird!
 Die einst erkämpfte Eigenständigkeit der GDL wurde wohl schon im Dezember 2013, mit dem nicht autorisierten Rückzug aller umfänglichen und wirkungsvollen Forderungen des Zukunftstarifvertrages, zu den Akten gelegt. Mit diesem Kniefall vor dem DB-Management und mit der Anerkennung des EVG Demografie-Tarifvertrages durch Vertreter der GDL, soll die Eigenständigkeit der GDL nun Geschichte sein. Oder wurde hier nur die Tarifpluralität bei der DB und so der Erhalt der Chefsessel in den GDL Büros auf unser aller Kosten erkauft?
 Das nächste Wort hat nun die Bundestarifkommission der GDL. Sie hat es in der Hand, ihren Hintern in den Bürostühlen der GDL zu retten, oder die Mitgliederbasis der GDL vor der Willkür des DB-Managements. So wie diese Kommission entscheiden wird, werden sich dann wohl auch tausende Mitglieder der GDL entscheiden. Für selbstherrliche Funktionäre, oder für den gewerkschaftlichen Kampf?! Unzählige Positionen und Beschlüsse gibt es in den Ortsgruppen der GDL, die weiterhin die Umsetzung des Zukunftstarifvertrages fordern!

Gebt uns eine Zukunft, sonst seid ihr Vergangenheit!

Lufthansa Piloten stimmen für Streik

Die Lufthansa steht vor einem Streik der Cockpit-Besatzung: 

Die Piloten von Europas größter Fluggesellschaft stimmten mit großer Mehrheit für den Arbeitskampf. Einen exakten Termin nannte die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) am Freitag in Frankfurt zunächst nicht. Lufthansa müsse sich ab sofort auf Arbeitskampfmaßnahmen einrichten, sagte Tarifexpertin Ilona Ritter. VC werde jeden Streik mindestens 48 Stunden vorher ankündigen.



Dienstag, 18. März 2014

Streik legt NRW lahm

Heute bleiben Busse und Bahnen in NRW stehen. Im Ruhrgebiet und am Niederrhein ist ein ganztägiger Warnstreik des Personals von Bussen und Bahnen zwischen 3 Uhr früh am Dienstag bis 3 Uhr am Mittwochmorgen geplant.

Wer heute mit Bus oder Straßenbahn zur Arbeit oder zum Arbeitsamt fahren muss, wird den Warnstreik im öffentlichen Dienst erfahren können. Die Gewerkschaft Verdi und der Deutsche Beamtenbund (DBB) legen heute weite Teile des öffentlichen Lebens in NRW lahm. In Kliniken und Seniorenheimen läuft der Dienst heute zwischen Niederrhein und Bergischem nur eingeschränkt. 

Die Rheinbahn fährt nur nach einem Notfahrplan 

Vor allem aber der öffentliche Nahverkehr soll ganztägig zum Erliegen kommen. In Wuppertal und Mönchengladbach bleiben die Busse in den Depots. In Krefeld werden alle Straßenbahnen durch Busse ersetzt. 

Die Düsseldorfer Rheinbahn fährt nur mit einem Notfahrplan, wodurch auch in Neuss und Meerbusch zahlreiche Verbindungen ausfallen. In Wuppertal werden erhebliche Verkehrsprobleme erwartet, da aufgrund einer Großkundgebung die B 7 von 8 bis 10 Uhr auf Höhe des Hauptbahnhofs gesperrt wird.

In Düsseldorf findet eine Großdemo statt
Verbesserungen für das Nahverkehrs-Personal stehen im Fokus des Forderungskatalogs der Gewerkschaften. Neben der 3,5prozentigen Tariferhöhung und einem 100 Euro-Sockelbetrag sollen im Bereich des Tarifvertrags Nahverkehr noch einmal 70 Euro im Monat zusätzlich gezahlt werden.

Dienstag Streik bei Bus und Bahn | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/politik/dienstag-streik-bei-bus-und-bahn-aimp-id9120343.html#plx102834180

Den frühen Warnstreik nach der ersten Verhandlungsrunde begründet Verdi-NRW-Sprecher Günter Isemeyer so: „Auf zarte Hinweise reagiert die Arbeitgeberseite heutzutage leider gar nicht mehr, deshalb müssen wir gleich deutlich werden.“ Auch weitere Streiks sind nicht ausgeschlossen. Meinolf Guntermann, NRW-Vorsitzender des DBB: „Je nach Reaktion der Arbeitgeber kann es sein, dass in der kommenden Woche Aktionen folgen, bei denen sich die Zahl der Beteiligten deutlich erhöhen wird.“ 

Verbesserungen für das Nahverkehrs-Personal stehen im Fokus des Forderungskatalogs der Gewerkschaften. Neben der 3,5prozentigen Tariferhöhung und einem 100 Euro-Sockelbetrag sollen im Bereich des Tarifvertrags Nahverkehr noch einmal 70 Euro im Monat zusätzlich gezahlt werden.

Dienstag Streik bei Bus und Bahn | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/politik/dienstag-streik-bei-bus-und-bahn-aimp-id9120343.html#plx1028341Verbesserungen für das Nahverkehrs-Personal stehen im Fokus des Forderungskatalogs der Gewerkschaften. Neben der 3,5prozentigen Tariferhöhung und einem 100 Euro-Sockelbetrag sollen im Bereich des Tarifvertrags Nahverkehr noch einmal 70 Euro im Monat zusätzlich gezahlt werden.
Verbesserungen für das Nahverkehrs-Personal stehen im Fokus des Forderungskatalogs der Gewerkschaften. Neben der 3,5prozentigen Tariferhöhung und einem 100 Euro-Sockelbetrag sollen im Bereich des Tarifvertrags Nahverkehr noch einmal 70 Euro im Monat zusätzlich gezahlt werden.

Dienstag Streik bei Bus und Bahn | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/politik/dienstag-streik-bei-bus-und-bahn-aimp-id9120343.html#plx102834180
Verbesserungen für das Nahverkehrs-Personal stehen im Fokus des Forderungskatalogs der Gewerkschaften. Neben der 3,5prozentigen Tariferhöhung und einem 100 Euro-Sockelbetrag sollen im Bereich des Tarifvertrags Nahverkehr noch einmal 70 Euro im Monat zusätzlich gezahlt werden.

Dienstag Streik bei Bus und Bahn | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/politik/dienstag-streik-bei-bus-und-bahn-aimp-id9120343.html#plx102834180

Samstag, 15. März 2014

Real Maintal kündigt Betriebsratsvorsitzende

Mehr als 15 Jahre ist Nina Skrijelj bei Real in Maintal-Dörnigheim bei Frankfurt als Verkäuferin beschäftigt. Seither engagiert sie sich gewerkschaftlich und seit 2003 im Betriebsrat, ab 2005 als dessen Vorsitzende. Während ihres Urlaubs im Februar erhielt sie von Real die fristlose Kündigung. Warum so überraschend? Vielleicht gar nicht so plötzlich, wie es aussieht. Es entsteht der Eindruck, als ob schon lange nach einem geeigneten Vorwand gesucht wurde. Dieser ergab sich scheinbar auf der Betriebsversammlung am 28. Januar 2014.

Autoreisezüge haben Zukunft

Es geht darum:
Wir sind eine eher kleine Gruppe aktiver Gewerkschafter bei der DB European Rail-Services (DB ERS), die sich gegen die Einstellung aller Autozug- und Nachtzugverbindungen wehren, an denen auch unsere Arbeitsplätze hängen. Wir haben daher eine Kampagne in der Presse gestartet und eine aufschlussreiche Website entwickelt, an die sich bislang etliche Freunde und Verteidiger der Autoreisezüge gewandt haben:  


Desweiteren sind wir dabei, an die Gäste der Autozüge Flyer und Protestpostkarten zu verteilen. Die Gäste werden darin aufgefordert, die Protestkarten an den V.i.S.d.P. zurück zu schicken. (siehe Anhänge) Wir wollen dann die Karten in einer großen öffentlichkeitswirksamen Aktion dem “Verkehrsminister“ Grube übergeben!
Leider erhalten wir keinerlei Unterstützung der beiden zuständigen Gewerkschaften, was an sich schon ein Skandal ist. Deshalb hat auch der ACE, den wir bereits im Boot hatten, wieder seine Unterstützung abgesagt.

Trotzdem war die (heimliche) Verteilung an ca. 6 Zügen an den vergangenen zwei Freitagen sehr gut gelungen. Auch die nicht unbeträchtlichen Kosten dafür haben wir selbst übernommen.
Doch am vergangenen Samstag hat unser Arbeitgeber von der Verteilaktion Wind bekommen! Der Arbeitgeber droht nun jedem Beschäftigten mit der Kündigung, der sich beim Verteilen der Flyer plus Postkarten erwischen lässt! Ein Kollege entging dem Arbeitgeber mit knapper Not.
 
Deshalb wenden wir uns heute an Dich, als „/externen“/ Unterstützer!
Wir fänden es gut, wenn Du an einem oder mehreren Freitag-Abenden ca. 2 bis 3 Stunden Zeit fürs Verteilen des Protestmaterials direkt an die Gäste in Altona finden würdest. Wenn Du die Möglichkeit haben solltest, am Samstag Abend in München, Lörrach oder Innsbruck das Material zu verteilen, wäre das mindestens genauso wunderbar, denn dort treten andere Gäste ihre Fahrt in umgekehrter Richtung an. Denkbar wäre aber auch Verteilen am Sonntag Morgen, denn da kommen eben diese Gäste aus München, Lörrach oder Innsbruck in Hamburg-Altona an.

Bislang haben sich nahezu alle Gäste über die Aktion gefreut und sind in der Mehrzahl bereit, sich an der Aktion zu beteiligen! Konkret geht es um drei Züge, die immer Freitags nach Innsbruck, München und Lörrach abfahren, bzw. am Samstag von dort kommen. Die Gäste checken in Altona in der Präsident-Krahn-Straße am Autozug-Terminal ein. Dort konnte ihnen bislang sehr gut das Material
überreicht werden ....





Mittwoch, 12. März 2014

Gewerkschaftsfreiheit in Gefahr

Die Präsidentin des Bundesarbeitsgerichts, Ingrid Schmidt, warnt vor Eingriffen in das Grundgesetz. Darüber aber diskutiert die Große Koalition.

In die Debatte über ein Ausbremsen der Berufsgewerkschaften hat sich jetzt die Präsidentin des Bundesarbeitsgerichts (BAG), Ingrid Schmidt, eingemischt. Sie warnt davor, den Grundsatz der Tarifeinheit – „ein Betrieb – ein Tarifvertrag“ – per Gesetz festzuschreiben. Denn dadurch werde der Wettbewerb der Gewerkschaften um den besten Tarif in jedem Unternehmen verhindert.
...
http://www.taz.de/Streit-um-Tarifeinheit/!134503/

Kraft durch Freude ... an der Arbeit?

Kann man mit Freude an der Arbeit deren schlechte Bedingungen bekämpfen?
Für 1 Euro wollen Vertreter der GDL in ihrem 150 seitigen Buch aufzeigen, was den Bahnbeschäftigten bisher in der Bewältigung ihrer Arbeits- und Lebenssituation gefehlt hat. Freude an der Arbeit, die einem Kraft gibt? Oder, Kraft durch Freude? Doch das hatten wir schon einmal und das ging bekanntlich nicht gut aus.


Blindflug auf Schienen

Sicherheitslücken bei der polnischen Eisenbahn. Gründe: vergammelte Infrastruktur, Metallklau, Privatisierung 
Von Reinhard Lauterbach 

Nicht selten: Zugkollision, hier auf der Strecke Warschau–
An einem frühen Morgen im Dezember stand auf dem Bahnhof von Radziwillow Mazowiecki südwestlich von Warschau ein Personenzug. Das Ausfahrtsignal war erst lange rot; nach einer Viertelstunde kam ein Sondersignal mit der Aufforderung an den Lokführer, auf dem Gleis der Gegenrichtung weiterzufahren. Zum Glück für sich selbst und seine Passagiere zögerte er, dem Signal zu folgen, denn nach den Sicherheitsrichtlinien hätte er über eine solche Situation bei der Abfahrt in Warschau informiert werden sollen. Als er gerade zum Funktelefon griff, um nachzufragen, rauschte auf dem Gegengleis mit voller Geschwindigkeit ein Schnellzug vorbei. Die Katastrophe wurde um ein Haar vermieden. Niemand hätte davon erfahren, wenn nicht der Lokführer auf einem Internetforum von dem Fall berichtet hätte.
...

Montag, 10. März 2014

Die Welt nach Fukushima - 3 Jahre nachdem die Katastrophe begann

Gedenken wir den heutigen und den ungeborenen Opfern der Katastrophe von Fukushima!

Nehm dir die Zeit für diesen Film:

"Die Welt nach Fukushima"


Gestalten wir heute unsere Welt, wie wir sie morgen unseren Kindern überlassen wollen!




"Fukushima - Chronik eines Desasters"

"Die Fukushima-Lüge"

Sonntag, 9. März 2014

Ein Sturm zieht auf

Dieser Freitag wird als denkwürdiger Tag in die niedersächsische Wirtschaftsgeschichte eingehen: Jahrelang galten osteuropäische Werkvertragsarbeiter in der Industrie als ebenso still wie anspruchslos.

Selbst unter härtesten Arbeitsbedingungen regte sich bisher nie öffentlich hörbarer Protest. Wenn Einzelne doch mal aufbegehrten, drohte ihnen der Subunternehmer oft wirkungsvoll mit der sofortigen Abschiebung ins Heimatland. Das Bild vom schwachen Werkvertragsarbeiter ist seit gestern überholt: Mit dem Streik der Rumänen und Bulgaren auf der Meyer Werft hat sich etwas Wesentliches verändern.

Die Osteuropäer haben erkannt, dass sie im fremden Land Macht haben, wenn sie sich zusammenschließen. Es ist ihnen mit einer friedlichen, zweitägigen Arbeitsniederlegung gelungen, Forderungen durchzusetzen. Es wird spannend, ob das nur der Anfang war. Oder ob möglicherweise Streiks mit weiteren Forderungen zur Gleichstellung folgen.

Dann hätten viele deutsche Betriebe ein Problem. Der Papenburger Werft-Streik wird in jedem Fall viele bisher unbeteiligteFirmen unter Druck setzen. Denn was der Personaldienstleister Dirks seinen Arbeitern zugestanden hat, können die anderen Subunternehmer der Werft ihren Arbeitern kaum verweigern. Für den Schiffbau könnte ein Sturm aufziehen. 

http://www.indotco.net/pr/article/2682387/ein_sturm_zieht_auf.html


Dieser Freitag wird als denkwürdiger Tag in die niedersächsische Wirtschaftsgeschichte eingehen: Jahrelang galten osteuropäische Werkvertragsarbeiter in
der Industrie als ebenso still wie anspruchslos.

Selbst unter härtesten Arbeitsbedingungen regte sich bisher nie öffentlich hörbarer Protest. Wenn Einzelne doch mal aufbegehrten, drohte ihnen der Subunternehmer oft wirkungsvoll mit der sofortigen Abschiebung ins Heimatland. Das Bild vom schwachen Werkvertragsarbeiter ist seit gestern überholt: Mit dem Streik der Rumänen und Bulgaren auf der Meyer Werft hat sich etwas Wesentliches verändern.

Die Osteuropäer haben erkannt, dass sie im fremden Land Macht haben, wenn sie sich zusammenschließen. Es ist ihnen mit einer friedlichen, zweitägigen Arbeitsniederlegung gelungen, Forderungen durchzusetzen. Es wird spannend, ob das nur der Anfang war. Oder ob möglicherweise Streiks mit weiteren Forderungen zur Gleichstellung folgen.

Dann hätten viele deutsche Betriebe ein Problem. Der Papenburger Werft-Streik wird in jedem Fall viele bisher unbeteiligteFirmen unter Druck setzen. Denn was der Personaldienstleister Dirks seinen Arbeitern zugestanden hat, können die anderen Subunternehmer der Werft ihren Arbeitern kaum verweigern. Für den Schiffbau könnte ein Sturm aufziehen. - See more at: http://www.indotco.net/pr/article/2682387/ein_sturm_zieht_auf.html#sthash.GWUeZuRa.dpuf
Dieser Freitag wird als denkwürdiger Tag in die niedersächsische Wirtschaftsgeschichte eingehen: Jahrelang galten osteuropäische Werkvertragsarbeiter in
der Industrie als ebenso still wie anspruchslos.

Selbst unter härtesten Arbeitsbedingungen regte sich bisher nie öffentlich hörbarer Protest. Wenn Einzelne doch mal aufbegehrten, drohte ihnen der Subunternehmer oft wirkungsvoll mit der sofortigen Abschiebung ins Heimatland. Das Bild vom schwachen Werkvertragsarbeiter ist seit gestern überholt: Mit dem Streik der Rumänen und Bulgaren auf der Meyer Werft hat sich etwas Wesentliches verändern.

Die Osteuropäer haben erkannt, dass sie im fremden Land Macht haben, wenn sie sich zusammenschließen. Es ist ihnen mit einer friedlichen, zweitägigen Arbeitsniederlegung gelungen, Forderungen durchzusetzen. Es wird spannend, ob das nur der Anfang war. Oder ob möglicherweise Streiks mit weiteren Forderungen zur Gleichstellung folgen.

Dann hätten viele deutsche Betriebe ein Problem. Der Papenburger Werft-Streik wird in jedem Fall viele bisher unbeteiligteFirmen unter Druck setzen. Denn was der Personaldienstleister Dirks seinen Arbeitern zugestanden hat, können die anderen Subunternehmer der Werft ihren Arbeitern kaum verweigern. Für den Schiffbau könnte ein Sturm aufziehen. - See more at: http://www.indotco.net/pr/article/2682387/ein_sturm_zieht_auf.html#sthash.GWUeZuRa.dpuf
Dieser Freitag wird als denkwürdiger Tag in die niedersächsische Wirtschaftsgeschichte eingehen: Jahrelang galten osteuropäische Werkvertragsarbeiter in
der Industrie als ebenso still wie anspruchslos.

Selbst unter härtesten Arbeitsbedingungen regte sich bisher nie öffentlich hörbarer Protest. Wenn Einzelne doch mal aufbegehrten, drohte ihnen der Subunternehmer oft wirkungsvoll mit der sofortigen Abschiebung ins Heimatland. Das Bild vom schwachen Werkvertragsarbeiter ist seit gestern überholt: Mit dem Streik der Rumänen und Bulgaren auf der Meyer Werft hat sich etwas Wesentliches verändern.

Die Osteuropäer haben erkannt, dass sie im fremden Land Macht haben, wenn sie sich zusammenschließen. Es ist ihnen mit einer friedlichen, zweitägigen Arbeitsniederlegung gelungen, Forderungen durchzusetzen. Es wird spannend, ob das nur der Anfang war. Oder ob möglicherweise Streiks mit weiteren Forderungen zur Gleichstellung folgen.

Dann hätten viele deutsche Betriebe ein Problem. Der Papenburger Werft-Streik wird in jedem Fall viele bisher unbeteiligteFirmen unter Druck setzen. Denn was der Personaldienstleister Dirks seinen Arbeitern zugestanden hat, können die anderen Subunternehmer der Werft ihren Arbeitern kaum verweigern. Für den Schiffbau könnte ein Sturm aufziehen. - See more at: http://www.indotco.net/pr/article/2682387/ein_sturm_zieht_auf.html#sthash.GWUeZuRa.dpuf
Dieser Freitag wird als denkwürdiger Tag in die niedersächsische Wirtschaftsgeschichte eingehen: Jahrelang galten osteuropäische Werkvertragsarbeiter in
der Industrie als ebenso still wie anspruchslos.

Selbst unter härtesten Arbeitsbedingungen regte sich bisher nie öffentlich hörbarer Protest. Wenn Einzelne doch mal aufbegehrten, drohte ihnen der Subunternehmer oft wirkungsvoll mit der sofortigen Abschiebung ins Heimatland. Das Bild vom schwachen Werkvertragsarbeiter ist seit gestern überholt: Mit dem Streik der Rumänen und Bulgaren auf der Meyer Werft hat sich etwas Wesentliches verändern.

Die Osteuropäer haben erkannt, dass sie im fremden Land Macht haben, wenn sie sich zusammenschließen. Es ist ihnen mit einer friedlichen, zweitägigen Arbeitsniederlegung gelungen, Forderungen durchzusetzen. Es wird spannend, ob das nur der Anfang war. Oder ob möglicherweise Streiks mit weiteren Forderungen zur Gleichstellung folgen.

Dann hätten viele deutsche Betriebe ein Problem. Der Papenburger Werft-Streik wird in jedem Fall viele bisher unbeteiligteFirmen unter Druck setzen. Denn was der Personaldienstleister Dirks seinen Arbeitern zugestanden hat, können die anderen Subunternehmer der Werft ihren Arbeitern kaum verweigern. Für den Schiffbau könnte ein Sturm aufziehen. - See more at: http://www.indotco.net/pr/article/2682387/ein_sturm_zieht_auf.html#sthash.GWUeZuRa.dpuf
Dieser Freitag wird als denkwürdiger Tag in die niedersächsische Wirtschaftsgeschichte eingehen: Jahrelang galten osteuropäische Werkvertragsarbeiter in
der Industrie als ebenso still wie anspruchslos.

Selbst unter härtesten Arbeitsbedingungen regte sich bisher nie öffentlich hörbarer Protest. Wenn Einzelne doch mal aufbegehrten, drohte ihnen der Subunternehmer oft wirkungsvoll mit der sofortigen Abschiebung ins Heimatland. Das Bild vom schwachen Werkvertragsarbeiter ist seit gestern überholt: Mit dem Streik der Rumänen und Bulgaren auf der Meyer Werft hat sich etwas Wesentliches verändern.

Die Osteuropäer haben erkannt, dass sie im fremden Land Macht haben, wenn sie sich zusammenschließen. Es ist ihnen mit einer friedlichen, zweitägigen Arbeitsniederlegung gelungen, Forderungen durchzusetzen. Es wird spannend, ob das nur der Anfang war. Oder ob möglicherweise Streiks mit weiteren Forderungen zur Gleichstellung folgen.

Dann hätten viele deutsche Betriebe ein Problem. Der Papenburger Werft-Streik wird in jedem Fall viele bisher unbeteiligteFirmen unter Druck setzen. Denn was der Personaldienstleister Dirks seinen Arbeitern zugestanden hat, können die anderen Subunternehmer der Werft ihren Arbeitern kaum verweigern. Für den Schiffbau könnte ein Sturm aufziehen. - See more at: http://www.indotco.net/pr/article/2682387/ein_sturm_zieht_auf.html#sthash.GWUeZuRa.dpuf

GDL - Eine real existierende Gewerkschaft

Entgegen den Beschlüssen der Gewerkschaftsmitglieder, wollen die Vertreter der GDL weiterhin nur ihre eigenen Forderungen gegenüber den Vertretern der Deutschen Bahn AG vollstrecken. Dabei geben sie viele existenzielle Forderungen der Gewerkschaftsmitglieder auf und damit an die EVG ab.
Damit sich die so von der breiten Mitgliedschaft der GDL immer weiter abgrenzenden Vertreter der GDL überhaupt noch gegenüber der Deutschen Bahn AG behaupten können und von ihr überhaupt noch akzeptiert werden, gehen sie mit ihr hinter verschlossenen Türen eine tarifliche und soziale Partnerschaft ein.
Sondierungsgespräche mit der Deutschen Bahn AG, über deren Inhalte die GDL Vertreter wohl lieber nicht offen reden, ist ein Beispiel dafür, dass ein Streik für eine eng begrenzte Lizenzschutz-Versicherung (LiVe), ohne die Mitglieder der GDL nicht geführt werden kann. Dem ist sich auch die Deutsche Bahn AG bewußt.
Ortsgruppen der GDL haben sich nun in ihren Versammlungen bereits gegen die begrenzten Forderungen einer "LiVe" und einen Streik nur dafür ausgesprochen. Die Mitglieder der GDL haben die Initative übernommen und in Beschlüssen ihrer Ortsgruppen steht die Umsetzung ihrer Forderungen nach einem umfänglichen und wirkungsvollen GDL Zukunftstarifvertrag.
Damit verbindet sich eine massive Kritik an den Vertreter der GDL und ihrer missachtenden Gewerkschaftspolitik gegenüber den eigenen Mitgliedern. Ob es sogar gewollt ist, dass sich die Mitglieder der GDL jetzt mehr mit sich selber beschäftigten, als mit der Umsetzung ihrer eigentlichen existenziellen Forderungen, kann nicht ausgeschlossen werden.
Was die uns regierende Politik, Wirtschaft und der DGB mit ihrer Gesetzesinitative gegen eine Tarifpluralität in diesem Land beabsichtigen, schaffen die obersten Vertreter der GDL mit ihrer, weit von den Forderungen der Gewerkschaftsmitglieder entfernten, aber real existierenden Gewerkschaftsarbeit, derzeitig selber. Wer will für diese GDL noch kämpfen?
Die GDL wirkt derzeitig für viele Mitglieder unglaubwürdig. Was sind heute schon Beschlüsse der GDL, selbst ihrer höchsten Gremien, noch wert, wenn sie nicht von deren Vertretern umgesetzt werden!? Allein der gute Glauben und das blinde Vertrauen in die GDL Vertreter, hat sich für viele von uns schon böse gerecht.
Das Vertrauen in sich selbst und auf die gemeinsame Kraft aller ebenso vom Arbeitsplatzverlust und schlechten Arbeitsbedingungen betroffenen Kollegen, kann einen Verrat an seine Forderungen ausschliessen. Wer sich für seine Forderungen einsetzt, kann so auf Verbündete treffen, um gemeinsam die Kraft zu entwickeln sie auch umzusetzen.

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Nur in den Medien bekannt geworden:
Lokführer stimmen Sondierungsgesprächen zu 
Bahn-Tarifstreit ist vorläufig vom Tisch

Der Tarifkonflikt zwischen der Deutschen Bahn und der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) ist vorläufig entschärft. Die Bahn machte der GDL ein neues Tarifangebot zur beruflichen Absicherung der Lokführer. Daraufhin erklärte sich die Gewerkschaft bereit, an einem weiteren Sondierungsgespräch in Berlin teilzunehmen, wie ein Sprecher auf Anfrage mitteilte.
Für den 20. März seien dann abschließende Verhandlungen geplant. Bis zu diesem Zeitpunkt schließe die GDL Streiks aus. Zu den Details des neuen Angebots machten beide Seiten keine Angaben.  
http://www.n-tv.de/ticker/Bahn-Tarifstreit-ist-vorlaeufig-vom-Tisch-article12389471.html
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Nur noch in den Ortsgruppen vorhanden:

Antrag der Ortsgruppe Pankow an die Bundestarifkommission der GDL 

Am 26. Februar 2014 haben wir in der Versammlung der OG-Pankow über die Probleme und Entwicklung im Zusammenhang mit dem Schutz bei Fahrtauglichkeit diskutiert.
Viele Argumente wurden abgewogen.

Wir fordern den Leitantrag zur Generalversammlung vom 14. bis 15. Mai 2013 umzusetzen:
Bei Fahruntauglichkeit die nicht auf die Tätigkeit oder Unfälle - wie z. B. Suizide – zurückzuführen ist oder bei Wegfall von Arbeit.

Bei Fahruntauglichkeit aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen, die mit ihrer beruflichen Tätigkeit zusammenhängen.

Und die weiteren Inhalte wie:
Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf,
Regelung zur Altersteilzeit
Nachwuchsgewinnung
Anspruch auf Teilzeitarbeit
eine Übernahmeverpflichtung aller Azubis
Rückkehr in eine Vollzeitbeschäftigung
Schutz vor verbalen und tätlichen Übergriffen während der Arbeit.

Wir lehnen einen Streik für eine Lizenzverlustversicherung ab und fordern stattdessen die Fortführung und Durchsetzung unserer ursprünglichen Forderungen mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln.

Dieser Antrag wurde in der Versammlung mit folgendem Ergebnis abgestimmt.

Anwesend waren 19 Mitglieder.

Es gab:
19 Stimmen dafür,
0 Enthaltungen,
0 Gegenstimmen.

In Vertretung der Erweiterter Ortsgruppenvorstand 

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Antrag an den GDL-Bezirk Berlin-Sachsen-Brandenburg (BSB)

Die GDL-Ortsgruppe Angermünde hat sich auf ihrer ordentlichen Mitgliederversammlung am 21.02.2014 ausführlich mit der aktuellen Tarifpolitik der GDL befasst. Sie kam zu dem Ergebnis, dass wesentliche Forderungen der GDL-Generalversammlungen 2012 und 2013 zu einem Zukunfts-Tarifvertrag durch den GDL-Hauptvorstand fallen gelassen worden sind und man gegenüber der Arbeitgeberseite stattdessen die Forderung nach einer Lizenzverlust-Versicherung erhoben hat. Es wurde weiterhin festgestellt, dass dieser Forderung weder Beratungen noch Beschlüsse in den Gremien der GDL-Ortsgruppen und –Bezirke vorausgegangen waren. Auch wird ein Mangel an Informationen zu dem Thema Lizenzverlust-Versicherung durch die GDL beklagt. Demzufolge kann innerhalb der GDL-Ortsgruppe Angermünde derzeit keine ausgeprägte Bereitschaft, für die Forderung nach einer Lizenzverlust-Versicherung in den Arbeitskampf zu treten, festgestellt werden.

Die GDL-Ortsgruppe Angermünde fordert den Vorstand des GDL-Bezirks Berlin-Sachsen-Brandenburg daher auf, sich dafür einzusetzen, dass die Tarifpolitik der GDL unverzüglich wieder an den Beschlüssen der GDL-Generalversammlungen 2012 und 2013 ausgerichtet wird.

Angermünde, den 21.02.2014

 

Montag, 3. März 2014

GDL - Streik für einen EVG Tarifvertrag?

Wieder nur heiße Luft, die aus den Verhandlungen zwischen den Vertretern der GDL und Deutschen Bahn AG am 27.02.2014 hervor kommt. In der Frage einer umfänglichen und wirkungsvollen Absicherung der Lokführer vor Untauglichkeit, Wettbewerb, Privatisierung und Optimierung, gibt es wieder nichts Neues. Da die GDL Vertreter mit der DB AG jedoch nicht um eine umfängliche Absicherung aller Lokführer vor der Willkür von Politik und Management verhandeln, isolieren sie sich so immer weiter von den Mitgliedern der GDL.
Dabei sind die Forderungen der GDL Mitglieder im Zukunftstarifvertrag der GDL klar definiert und vom höchsten Gremium der GDL, der Generalversammlung, längst beschlossen.
  • Arbeitsplätze bei Untauglichkeit / Ausschreibung / Rationalisierung in der Region!
  • Arbeitsleben langer Schutz durch LfTV und ZukunftTV für das Zugpersonal!
  • Eine realistische Personalplanung mit dem Ziel, die Arbeitsbelastung zu senken!
  • Eine Leistungsverteilung auf der Grundlage einer realistischen Bedarfsdeckung!
  • Beendigung der „Landverschickung“ nach einem ungewollten Arbeitsplatzverlust!
  • Altersteilzeit unter Berücksichtigung der speziellen Erfordernisse des Zugpersonals!
Eine vollumfängliche Absicherung aller gut 20'000 Lokführer bei der Deutschen Bahn AG. Durch den Rückzug dieser Forderungen der GDL Mitglieder, durch Vertreter der GDL, werden, außer dem Punkt der Untauglichkeit, alle weiteren wesentlichen Forderungen nun der EVG zur tariflichen Regelung durch ihren unzureichenden Demografie-Tarifvertrag überlassen.
Der Lokführer, der derzeitig dauerhaft untauglich wird, in Altersteilzeit gehen möchte, oder gar vom Arbeitsplatzabbau (Interessenausgleich/Sozialplan) betroffen ist, macht schon heute Bekanntschaft mit dem Demografie-Tarifvertrag der EVG, da für ihn keine anderweitige Regelung seitens der GDL vorhanden ist. Und dies schon seit Jahren, obwohl die GDL Mitglieder immer wieder die Umsetzung des Zukunftstarifvertrags bei ihren Vertretern einforderten.
Zusammen mit der geplanten gesetzlichen Tarifeinheit dürfte aber auch klar sein, dass es die DB Manager freuen wird, wenn die GDL nun selbst verschuldet, aufgrund fehlender Forderungen für eine umfängliche Absicherung, bei den Lokführern an Einfluss verlieren wird. Wer kämpft dann schon für eine Tarifpluralität, wenn selbst die eigenständigen Forderungen des GDL Zukunftstarifvertrages, trotz des Willens der Mitglieder, nicht von deren Vertreter beim DB Management eingefordert und gemeinsam mit den GDL Mitgliedern umgesetzt werden.
So wichtig eine Absicherung vor Untauglichkeit ist, so wichtig ist auch die Absicherung vor der Optimierungs-, Wettbewerbs- und Privatisierungspolitik, die unsere Arbeitsplätze zu tausenden im ganzen Land gefährdet. Ein Betreiberwechsel-Tarifvertrag hilft dabei nur begrenzt und auch nur dort wo er auch unterschrieben wurde. Gewerkschaftsvertreter die sich immer nur an den unzähligen Auswirkungen, aber nicht den Ursachen, einer Politik auf Kosten von uns Beschäftigten abarbeiten, werden wohl nicht so schnell ihre Arbeit verlieren, aber Gewerkschaftsmitglieder.
Da das DB Management nun selbst die Absicherung der Lokführer, die durch ihre Arbeit untauglich werden, nicht ohne eine damit verbundene Landverschickung umzusetzen will, kommen die Vertreter der GDL jetzt nicht mehr ohne ein neuerliches Ultimatum und einer wiederholten Streikdrohung aus, um ihre abgegrenzten Forderungen für eine Lizenzschutz-Versicherung (LiVe), die jährlich rund 30 bis 150 der 20'000 Lokführer betrifft, durchzusetzen. Doch wie wollen die Vertreter der GDL ihre völlig unzureichenden Forderungen durchsetzen, wenn die Mitglieder ihre eigenen Forderungen haben?
Da die Streikforderungen der GDL nicht die umfänglichen und wirkungsvollen Forderungen des Zukunftstarifvertrages erfassen, die scheinbar der EVG überlassen werden sollen, wird wohl auch die Streikbereitschaft der GDL Mitglieder nicht mehr vollumfänglich vorhanden sein. Ein GDL Streik sollte nun aber nicht boykottiert werden, sondern dazu genutzt werden, damit wir unsere eigentlichen umfänglichen und wirkungsvollen Forderungen für unsere Absicherung unserer Arbeit wieder in den Vordergrund rücken. Mit gemeinsamen Aktionen aller davon betroffenen Kolleginnen und Kollegen!